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allgemeine Fragen

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07.08.2007, 20:57

allgemeine Fragen

Hey!

Ich spiele mit dem Gedanken, Life Science zu studieren, habe aber noch ein paar Fragen, die ihr mir hoffentlich beantworten könnt.

Ist es schwer, einen Studienplatz zu bekommen? Wird die Zulassung nur über den NC vergeben ode muss man da noch irgendwelche Tests o.ä. machen? Wie viele Leute studieren denn (ungefähr) Life Science pro Jahrgang? Ich frage dass, weil man immer so horrorgeschichten von 300 Leuten in einem Hörsaal hört was ich wirklich nicht optimal finde (bin auch, was die Schülerzahl angeht, von meiner Schule sehr verwöhnt) Wie stressig ist so ein Studium verglichen mit einem Gymnasialalltag? Was braucht man an "Vorkenntnissen"? Und wie relevant sind Physik und Informatik (Vorkenntnisse)?

So, ich schätze das reicht jetzt erstmal. Sorry, dass ich euch so mit Fragen bombadiert habe.

LG Campinchen
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Peh ist offline Peh

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07.08.2007, 21:37

 Zitat

Ich spiele mit dem Gedanken, Life Science zu studieren, habe aber noch ein paar Fragen, die ihr mir hoffentlich beantworten könnt.
Da bist du bei uns jedenfalls schonmal richtig zwinker

 Zitat

Ist es schwer, einen Studienplatz zu bekommen? Wird die Zulassung nur
über den NC vergeben oder muss man da noch irgendwelche Tests o.ä.
machen?
Leider bin ich über den NC von letztem Jahr nicht informiert und kann auch auf der Uni Hannover Seite die Liste nicht mehr finden die es da mal gab. Ich kann nur soviel sagen, dass Naturwissenschaften und Mathematik extra gewichtet werden laut der Ordnung über das Auswahlverfahren (http://www.uni-hannover.de/.../bach_pflanze_biochem_lifes_geow.pdf). Wie gut du im Rennen bist kannst wahrscheinlich nur du anhand deines NC abschätzen.

 Zitat

Wie viele Leute studieren denn (ungefähr) Life Science pro Jahrgang?
Ich frage dass, weil man immer so horrorgeschichten von 300 Leuten in
einem Hörsaal hört was ich wirklich nicht optimal finde (bin auch, was
die Schülerzahl angeht, von meiner Schule sehr verwöhnt)
Pro Jahrgang sind es meistens so zwischen 20 und 30 Studenten die genommen werden. Also ich saß noch nie mit 300 in einem Hörsaal .. auch wenn wir manche Vorlesungen mit anderen Studiengängen (im bereich Bio, Chemie) zusammen haben nicht.

 Zitat

Wie stressig ist so ein Studium verglichen mit einem Gymnasialalltag?
Für manche Sachen muss man mehr tun für andere weniger ... Es wird auf jeden Fall mehr sein als in der Schule, aber es ist alles machbar. Das wird aber auch in allen anderen Naturwissenschaftlichen Studiengängen so sein, dass du einiges mehr tun musst. Natürlich hat man auch Freizeit aber am Ende vom Semester (wenn die Klausuren sind) wirds durchaus auch mal richtig stressig ... da muss man eben durch.

 Zitat

Was braucht man an "Vorkenntnissen"? Und wie relevant sind Physik und Informatik (Vorkenntnisse)?
Physik Vorkenntnisse sind natürlich toll wenn du sie hast ... macht alles einfacher. Aber eigentlich wird alles erklärt was man braucht, nichts was man nicht lernen kann.
Informatik Vorkenntnisse - ich hatte sie - haben mir jetzt nicht den krassen Vorteil gebracht. Bioinformatik (ab dem 3. Semester) ist dann doch nochmal was ganz anderes als man vielleicht in Informatik in der Schule macht. Wer Excel oder Maple bedienen kann hat vielleicht den kleinen Vorteil das schon mal gesehen zu haben. Aber alles schaffbar wenn man keine Vorkenntnisse hat (die allerwenigsten haben sie).

Noch mehr Fragen?
Vielleicht schreibt auch noch jemand was dazu ...

Gruß Peh
Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', soll den nicht stören, der's gerade tut.
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Campinchen ist offline Campinchen

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07.08.2007, 22:13

Erstmal danke. Du hast mir schon einen Teil meiner Sorgen genommen.

20-30 Studienplätze ist ja nicht viel. Ich schätze mal, dass ich, wenn ich meine Noten da verrechne auf etwa 1,5, vielleicht sogar besser komme. Ich hab mein Abi halt noch nicht, deswegen kann ich das nicht genau sagen. Meinst du, dass 1,5 ausreicht?

Von Informatik habe ich nun gar keine Ahnung. Kann mit Word, Exel und PowerPoint umgehen, da hörts dann aber auch schon auf. Interessiere mich jetzt auch nicht großartig für Informatik. Meinst du, dass ich trotzdem LS studieren kann?

Ich weiß ja, dass ihr alle in Hannover studiert aber weiß trotzdem jemand, wie denn andere Unis (vor allem Hamburg) im Vergleich sind bzw. Warum habt ihr euch für Hannover entschieden?

LG, Jule
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Peh ist offline Peh

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4

07.08.2007, 22:22

 Zitat

20-30 Studienplätze ist ja nicht viel. Ich schätze mal, dass ich, wenn
ich meine Noten da verrechne auf etwa 1,5, vielleicht sogar besser
komme. Ich hab mein Abi halt noch nicht, deswegen kann ich das nicht
genau sagen. Meinst du, dass 1,5 ausreicht?
Kann man leider nicht so sagen, das hängt ja davon ab wie gut diejenigen sind die sich zusammen mit dir bewerben.

 Zitat

Von Informatik habe ich nun gar keine Ahnung. Kann mit Word, Exel und
PowerPoint umgehen, da hörts dann aber auch schon auf. Interessiere
mich jetzt auch nicht großartig für Informatik. Meinst du, dass ich
trotzdem LS studieren kann?
Also ich behaupte mal dass der Großteil von uns auch keine Ahnung von Informatik hat ... aber die Frage beantwortet dir sowieso besser jemand anderes.

 Zitat

Ich weiß ja, dass ihr alle in Hannover studiert aber weiß trotzdem
jemand, wie denn andere Unis (vor allem Hamburg) im Vergleich sind bzw.
Warum habt ihr euch für Hannover entschieden?
Keine Ahnung ... ich hab mich in erster Linie für Life Science entschieden nicht für Hannover. Mir war (relativ) egal wohin ... Life Science war Ausschalg gebend. Obwohl ich Hannover ganz cool finde und eigentlich aus Freiburg komme.

Gruß Peh
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07.08.2007, 22:57

1,5 sollte trotzdem zumindest bei den Nachrückverfahren einergmaßen ausreichen, v.a. wenn du in den stärker gewichteten Fächern besser bist (ich glaube das sind da Physik und Mathe). Offiziell hat der Studiengang 25 Studienplätze, i.d.R. treten ein paar weniger dass Studium an, letztes Jahr waren es aber sogar mehr.

Wenn du mit Excel, Word und PP umgehen kannst liegst du schon relativ gut, es gibt immer Leute die haben noch weniger Ahnung und die schaffen das auch alle - man bekommt schon alles Nötige beigebracht zwinker

Der Studiengang ist hier so ziemlich einzigartig (weshalb ich auch hier studiere und nicht irgendwo in Bayern squint ) und lässt sich daher nur schwer vergleichen.
Nektar statt Einheitsbrei.
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08.08.2007, 15:29

Life Science wird immer beliebter und drückt damit den NC in die Tiefe, was sich auch die letzten Jahre beobachten lies. Dennoch denke auch ich, dass ein Durchschnitt von 1,5 reicht.

Letztes Jahr mussten wir in unserer Bewerbung als stärker gewichtete Fächer Mathe und ein naturwissenschaftliches Fach (Biologie, Chemie, Physik) angeben. Dies wurde aber laut Herrn Scheper in der Auswahl der Studenten noch nicht berücksichtigt. Gut möglich, dass es dieses Jahr mit einbezogen wird.

Im WS 2006/07 wurden 28 Studenten zugelassen... davon sind nach einem Jahr noch 21 übrig geblieben da sich viele unter diesem Studiengang etwas anderes vorgestellt haben, sich demnach nicht ausreichend informiert haben und sich dachten: Life Science - ist neu! Toll! - Das mach ich mal!

Wir brauchen FAQs !! squint
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Michi ist offline Michi

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08.08.2007, 21:26

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr was ich mir vor dem Studium darunter vorgestellt habe, bin aber trotzdem ganz zufrieden.
Man sollte sich halt nicht nur von dem schönen Klang des Namens blenden lassen, sondern sich ruhig mal das Modulhandbuch herunterladen (offizielle Life Science Seite der Uni) und anschauen, obwohl ja nicht alles was drinsteht auch drankommt.
Vielleicht sollten hier auch mal die Leute, die NICHT zufrieden sind (ich weiß, dass es sie gibt), schreiben was ihnen nicht gefällt und kritisieren bzw. sagen warum sie sich im nachhinein lieber anders entschieden hätten??
Hilft sicher auch bei der Entscheidung!
Wissenschaft ist wie Sex – manchmal kommt etwas Nützliches dabei heraus, aber das ist nicht der Grund, warum wir es betreiben.“ (Richard P. Feynman)
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Sammy ist offline Sammy

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8

08.08.2007, 22:21

Hey Campinchen,
Du bist jetzt mittlerweile, die dritte Life Science Anwärterin, die ich über ein Forum kennenlerne zwinker

Mir geht es irgendwie genau wie dir. Hab mich bei Life Science beworben und bin mir sicher, dass ich im Hauptverfahren nicht zum Zuge komme traurig (Verfahrensnote 1,79). Ich hoffe deswegen auf das Nachrückverfahren, wenn einige Genies mit überüberdurchschnittlicher Note sich doch für etwas anderes entscheiden.

Naja, bald wissen wir mehr über unsere Chancen Bescheid, wenn ab nächster Woche die Briefchen ankommen.
"We all KNOW better, but do we actually DO better?"
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Campinchen ist offline Campinchen

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9

09.08.2007, 13:30

Hey Sammy

Na, ganz so ist es nicht. Ich bin noch keine Life Scince Anwärterin, ich muss dieses Jahr erstmal mein Abi machen.... Ich wollte mich hier nur schonmal informieren, mir quasi Entscheidungsunterstüzung holen, damit ich mich nicht irgendwo bewerbe, was dann doch nichts für mich ist. Kannst du mir vielleicht sagen, warum die dich für Hannover entschieden hast? Oder hast du dich noch bei anderen Unis für den gleichen Studiengang beworben?

@ alle anderen: Vielen Dank für eure Antworten. Eine Frage habe ich aber noch: Wie gut ist die Uni in puncto Labore und Bibliothek ausgestattet?
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Jan ist offline Jan

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09.08.2007, 14:17

Ich studiere im 6. Semester und ich geb mal meinen Senf dazu:
Hannover ist eine schönen Stadt zum studieren geschweige der Studiengebühren.
Hannover ist Grün, hat kein Meer in unmittelbarer Nähe aber diverse Ausweichmöglichkeiten wie Flüsse und Binnenmeere.
Die Uni ist sehr schön, denn sie ist in den Welfengebäuden eingerichtet.
Das Sportangebot (siehe auch www.Hochschulsport-Hannover.de ) ist sehr ausgeprägt und kostet in der Regel nix extra.
Was die Zugänglichkeit betrifft und die mysteriöse Eigenschaft von Hannover ständig Bekannte Gesichter zu treffen, so ist Hannover ein Dorf.
Mit Hamburg oder Berlin von den Einkaufs- und Partymöglichkeiten natürlich nicht zu vergleichen, aber ich vermisse persönlich nichts.

Nun zu Life-Science:

Dass sich hier gerade so wenige jüngere Semester zu Wort melden schiebe ich auf die Mathe-Klausur, die gestern geschrieben wurde. Die meisten sind wahrscheinlich noch nicht nüchtern.

Der Studiengang ist relativ jung und hat, was sich jedoch bessert, noch ein Manko in der Koordination.
Im Übergang von Schule zu Studium wird immer erwähnt, dass gewisse LK´s entscheident für die Studienfachwahl sind.

Das was du in der Schule gelernt hast, wird dir hier eh noch mal neu und vielleicht anders, aber vor allem schneller, als es deine Lehrer gemacht haben, beigebracht.

Aber es ist wohl gut, wenn du in Mathe, Chemie(organische Chemie), Biologie und EDV (Arbeiten mit Excel-Formeln, Maple.....) kein Brett Form Kopf hast.
Trifft auf mich jedoch nicht zu.

Ich hoffe, dass hat etwas geholfen.
Ich fühl mich unwohl ohne Kopf in der Straßenbahn - Darum lern ich kopflos Fahrradfahrn (c)Wir Sind Helden
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Peh ist offline Peh

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11

09.08.2007, 14:40

 Zitat

@ alle anderen: Vielen Dank für eure Antworten. Eine Frage habe ich aber noch: Wie gut ist die Uni in puncto Labore und Bibliothek ausgestattet?

Also ich würde mal sagen in der Technischen Informationsbibliothek findest du alles was du brauchst fürs Studium. Außerdem gibts hier Lernsäle die bis 22Uhr geöffnet sind.

Die meisten Labore sind echt super und relativ neu würde ich sagen. Natürlich gibts auch eins zwei ältere aber ich glaube im Großen und Ganzen sind wir echt gut ausgestattet.

Wenn du aus der näheren Umgebung kommst, komm doch einfach mal nen Tag vorbei und schau dir mal ein paar Vorlesungen und die Uni an. Sowas ist kein Problem, Vorlesungen sind frei zugänglich und irgendjemand nimmt dich bestimmt mit.
Vielleicht hilfts ja bei der Entscheidung ...

gruß Peh
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lisa-h ist offline lisa-h

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12

09.08.2007, 15:22

ich meld mich hier auch einfach noch mal zu wort. ich bin jetzt im 2. semster.
bei meiner studienwahl habe ich mich gar nicht wirklich für hannover entschieden, sondern viel mehr für life science. ich wurde lediglich in hannover angenommen und damit stand meine entscheidung fest. ich würde als studienbewerber gar nicht all zu viel zeit über die stadt an sich nachdenken, solange man nicht meherer zusagen in der tasche hat. bewerben wird man sich ja doch bei vielen verschiedenen unis, um am ende auch einen platz sicher zu haben. erst danach kann man abwiegen, welche stadt die schönste ist... aber das muss letztendlich jeder selber wissen. will man eher auf viele partys gehen in einer studentenstadt oder lieber im schönen lübeck direkt am meer sein und dann ein stadt wählen mit eher wenig studenten... ein anderer anhaltspunkt wären dann vllt noch die varriirenden mietpreise bei verschiedenen städten. aber was ich auf jeden fall sagen kann ist, dass mir hannover sehr gut gefällt, auch wenn man von außerhalb oft hört, hannover sein keine schöne stadt. es gibt viele grüne ecken und schöne seen und gleichzeitig auch eine für mich vollkommen ausreichende shopping-meile und ausgehmöglichkeiten. hannover ist im prinzip ein ganz angenehmes mittelmaß zwischen einer wirklichen groß- und kleinstadt...

ich kann, wie oben glaub ich auch schon erwähnt, empfehelen die modulbeschreibungen anzuschauen.

in diesem studiengang wird man halt recht vielseitig ausgebildet. manchmal hab ich das gefühl man, kann am ende ziemlich viele verschiedene sachen, aba doch nichts so richtig gut. ich bin wie gesagt erst im 2. semster und weiß nicht, ob man das so sagen kann, vllt sehen andere das auch anders... ich denke/ hoffe auf jeden fall, dass man sich nach dem life science bachelor dann halt weiter spezialisieren kann durch die wahl eines anderen masters. es is nicht so, dass ich meinen studiengang nicht mag, nicht das das falsch verstanden wird. vielleicht kann man life science auch denen weiterempfehelen, die eben noch nicht 100%ig wissen was sie machen wollen (und wer weiß das schon so ganz genau nach dem abi?!) und die sich die möglichkeiten offen halten wollen.

vllt sollte man auch noch mal erwähnen, dass man 2 semester lang mathe hat (ich mag mathe, aber es gibt immer mathe-hasser) und es wird, wie ich finde, etwas schwieriger als in der schule, weil man im studium einfach viel schneller den stoff durchzieht. aber mathe hat man vermutlich in jedem naturwissenschafftlichen studiengang...

ich persönlich finde unsere unibibliothekausstattung nicht so gut, das kommt sicherlich daher, da ich die bremer unibibliothek kenne. die gängigen bücher kann man hier alle gut finden und für den alltag reicht das auch völlig, aber wirklich gut sortiert ist was anderes...
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Campinchen ist offline Campinchen

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13

09.08.2007, 15:43

Wow, erstmal nochmal danke an alle. Ich hab selten erlebt, dass einem so schnell und so viel geholfen wird.

Bei der Frage, warum ihr euch für Hannover entschieden habt meinte ich eher die Uni, als die Stadt an sich. Hannover ist da schon mein Favorit, allerdings könnten sich die Studiengebühren als Problem rausstellen. Aber bis ich das endgültig klären muss habe ich ja noch ein bissche Zeit...

Gerade die Vielseitigkeit, die Lisa ansprach, macht diesen Studiengang für mich interessant, macht mich aber eben auch unischer, ob ich das schaffen kann. z.B.habe ich von Maple noch nie was gehört...

Na ja, aus der Umgebung komme ich nun nicht wirklich, werde aber trotzdem versuchen mal vorbeizuschauen.
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gerrit ist offline gerrit

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09.08.2007, 15:46

Zum Thema vielseitiges Wissen ohne genau Bescheid zu wissen: unser Studiengang ist auf Biotechnologie und Molekularbiologie ausgelegt, und ich glaube dass wir in den beiden Gebieten recht gut ausgebildet werden, Biochemiker und Biologen sind uns zumindest in der Ausbildung (hier in Hannover) zumindest unterlegen.
Klar, in anderen Disziplinen wie organischer Chemie und Biophysikalischer Chemie sind Biochemiker besser mit ihren Pflichtveranstaltungen dran, aber das ist auch Grundlagenforschung während man bei uns eben bevorzugt angewandte Forschung vermitteln will. Den Bachelor Studiengang denen zu empfehlen die nicht wissen was sie wollen würde ich nur bedingt: natürlich man hat in unserem Studium mit dem großen Wahlpflichtbereich einen Freiraum sein Studium zu "steuern" wie kaum ein anderer Studiengang, aber um den Kern des Studiums, der Biotechnologie, kommt man kaum herum (und manch einem wird dann klar das er das Falsche studiert). Ein wenig problematisch ist, dass das eigentliche Studium Fächertechnisch nicht vor dem 3./4. Semester beginnt da vorher noch Grundlagen gelegt werden müssen, was aber leider kaum zu umgehen ist.
Der Master ist eine logische Forführung des Bachelorstudienganges in dem man bereits die Schwerpunkte in den 4 Hauptgebieten (Molekularbiologie, Bioprozesstechnik, Bioinformatik, Biologie & Chemie der Naturstoffe) legen muss, dennoch sind die anderen Teilgebiete aus dem Master auch wichtig wenn man Biotechnologie machen will. Die eigentliche Spezialisierung erfolgt ohnehin erst bei der Promotion.

Zum Thema Labore kann ich nur sagen dass die Qualität Institutsspezifisch ist (zumindest nach meinen bisherigen Erfahrungen).
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15

17.09.2007, 10:31

mal ne ganz andere frage

laufen eigentlich viele kurse in der vorlesungsfreien zeit oder hat man da mal wirklich ferien? smile
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16

17.09.2007, 11:04

Stell dich mal darauf ein, dass - je nach Semester - ca. die Hälfte deiner vorlesungsfreien Zeit für Praktika / Seminare draufgeht.
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17

17.09.2007, 11:18

Ja sehe ich auch so ... in den unteren Semestern hat man meistens etwas mehr frei, später dann nicht mehr ganz so viel. Kommt auch drauf an ob man noch Klausuren nachschreiben muss, die liegen dann auch meistens in der Vorlesungsfreien Zeit.
Derjenige, der sagt: 'Es geht nicht', soll den nicht stören, der's gerade tut.
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Sissi ist offline Sissi

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18

18.09.2007, 10:16

ok, dann weiß ich ja jetzt worauf ich mich einstellen muss...
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Ina ist offline Ina

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19

22.09.2007, 16:04

wow die neuen wiki-seiten sind echt super. und vor allem sehr informativ, ich hab jetzt zum ersten mal gelesen, dass nur die bachelorarbeit und die mündlichen modulprüfungen in die note mit eingehen. hatte irgendwie im kopf, dass beim bachelor jede einzelne kleine klausur wichtig für die endnote ist. kanns jetzt nicht so einschätzen, aber ist das nicht ganz schön ätzend, wenn alles von so ein paar mündlichen prüfungen abhängt?
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gerrit ist offline gerrit

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20

22.09.2007, 16:20

Naja 8 Stück sind gar nicht mal so wenig squint ... ausserdem kann man sich den Prüfer und damit meist auch den Schwerpunkt seiner Prüfung aussuchen, was ein großer Bonus ist. Wenn man Probleme mit mündlichen Prüfungen hat ist es natürlich nicht so toll aber generell würde ich schon sagen das es weitaus angenehmer ist als das was die neuen Bachelorsysteme als Prüfungsleistungen haben, v.a. da immer noch einige Klausuren auf bestehen und nicht auf Note ausgelegt sind.
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Am 29.05.2018 im Unikino