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Life Science vs Biochemie

1

05.07.2009, 00:21

Life Science vs Biochemie

Hallo

Ich bin seit kurzem im Besitz einer Hochschulzugangsberechtigung (Abi) und gedenke Naturwissenschaften zu studieren. Vielleicht könnt ihr mir mit der Frage helfen, die mir bis jetzt keiner so richtig beantworten konnte: Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Life Science und Biochemie? Bis jetzt habe ich nur gehört, dass Life Science anscheinend nicht so ganz in die Tiefe gehen soll... Danke im Vorraus! smile
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gerrit ist offline gerrit

Doktorand

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2

05.07.2009, 04:39

Es gibt 2 prinzipielle Unterschiede:
  • Das Ziel der Ausbildung der Biochemie ist die Grundlagenforschung. Es geht hauptsächlich um das Aufklären von Signaltransduktionswegen, Stoffwechselwegen, Infektionsbiologie, etc. sowie deren prinzipielle Änderungsmöglichkeiten. Das Ziel der Life Science Ausbildung hingegen ist die angewandte Forschung. Es geht also eher darum biochemische Prinzipien für einen industriellen Produktionsprozess anzuwenden oder die nötigen Grundlagen dafür bereitzustellen indem man Fermentationsprozesse optimiert, Stoffwechselwege und Mikroorganismen, etc. manipuliert.

  • Die Art der Ausbildung: Biochemie nähert sich dem Fachgebiet durch weite Teile der klassischen Chemie. Bei Life Science versucht man sich direkt auf den Überschneidungen der Biologie und Chemie dem Fachgebiet anzunähern.
Nektar statt Einheitsbrei.
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chobits_pj ist offline chobits_pj

Doktorand

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3

05.07.2009, 10:31

 Zitat

gedenke Naturwissenschaften zu studieren
das würde ich mir lieber nochmal GENAU überlegen smile

~ Did You know? Actually nobody is interested in reading a signature. ~
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Karina ist offline Karina

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4

05.07.2009, 13:15

Biochemie ist am Anfang halt wie bereits erwähnt sehr Chemie-lastig. Von der schönen Formulierung bei Life Science "Schnittstelle zwischen Chemie und Biologie" würde ich mich aber lieber nicht fehlleiten lasse. Mach dich mal schlau, was in Vorlesungen wie Bioinformatik und Bioprozesstechnik so gelehrt wird, also was das überhaupt ist. Darum geht es in Life Science (natürlich kann man die Schwerpunkte indivisuell etwas verteilen).
Ein weiterer Studiengang in Hannover, der dich vielleicht interessiert ist Biomedizin an der MHH.

Viel Erfolg!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Karina: 05.07.2009 13:15.

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Caro ist offline Caro

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M. Sc. Biochemie
17. Semester

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5

05.07.2009, 16:15

aber Biomedizin wird nur als Master angeboten... was bedeutet, dass man sich vorher erstmal mit etwas anderem rumschlagen muss zwinker Da kommt man aber wohl auch als Biologe rein hab ich gehört squint
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gerrit ist offline gerrit

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6

05.07.2009, 16:39

... was wohl daran liegt das es ein konsekutiver Studiengang der Biologie ist großes Grinsen .
Übrigens findet man auch eine grobe Beschreibung mit mehreren häufig gestellten Fragen in der Rubrik 'Studieninteressierte' im linken Navigationsbalken 'Fachrat'.
Nektar statt Einheitsbrei.
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LiZ ist offline LiZ

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7

05.07.2009, 19:31

 Zitat

Zitat: " gedenke Naturwissenschaften zu studieren" das würde ich mir lieber nochmal GENAU überlegen
 

Mach dir auf jeden Fall gedanken darum, was und wo du später arbeiten willst. und guck dir die prüfungsordnungen an. squint
I am the Lizard King, I can do anything...
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dinosawrik ist offline dinosawrik

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Beiträge: 2


Themenstarter Thema begonnen von dinosawrik


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8

06.07.2009, 00:11

 Zitat

Original von LiZ

 Zitat



Mach dir auf jeden Fall gedanken darum, was und wo du später arbeiten willst. und guck dir die prüfungsordnungen an. squint

Ich hab mich vielleicht etwas ungenau ausgedrückt, ich habe mich schon darüber informiert, was ich da eigentlich studieren will und wozu ich das später im Berufsleben brauchen kann zwinker . Mir war lediglich dieser Unterschied nicht so ganz klar, vielen Dank für die Erklärungen. Da ich mit der Chemie nie ein Problem hatte und generell eher der Theoretiker bin heißt es wohl, dass für mich Biochemie eher in Frage kommt, obwohl Life Science natürlich auch interessant klingt. Aber ich denke später wird man bei einigen Berufen sowohl die einen als aber auch die anderen Studiengangabsolventen nehmen, gerade auch in der Industrie oder habe ich da Unrecht?
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gerrit ist offline gerrit

Doktorand

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9

06.07.2009, 00:57

Also prinzipiell würde ich nicht so das man als 'Theoretiker' eher in eine der beiden Sparten fällt - wichtig ist eben was du eher machen würdest, d.h. angewandte oder Grundlagenforschung.
Was Absolventen betrifft wirst du wenn du in die Forschung willst ohnehin kaum um eine Promotion kommen (was bislang zumindest so ist) - und eigentlich zählt was du dort machst - das Studium ist sozusagen eine Vorbereitung dafür (und man kann ja zusätzliche Dinge entsprechend seinen Interessen belegen). Und theoretisch kann man mit beiden Studiengängen in ähnlichen Bereichen promovieren, wobei jedoch die Vorbildung durchaus für einige Bereiche eher prädestiniert.
Das mit dem wo man später arbeiten will ist so eine Sache. Ich persönlich glaube ja dass man zu dem Zeitpunkt kaum genau wissen kann was man machen will und das erst während des Studiums erfährt da man da die Dinge auch wirklich einmal macht, aber natürlich sollte man schon mal eine Präferenz haben.
Nektar statt Einheitsbrei.
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LiZ ist offline LiZ

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M. Sc. Life Science
19. Semester

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10

06.07.2009, 15:53

Klar, so genau kann man das vorher noch nicht wissen.. aber das mit der promotion sollte dir bewusst sein: du studierst 5 jahre und dann wird in vielen bereichen noch erwartet dass man 3 jahre promoviert. also wenn du nicht mind. 8 jahre an der uni hängen willst studier was anderes zwinker Und mit theorie ist so eine sache, klar gibts viel theorie zu lernen aber am ende dreht sich doch sehr viel um praktische laborarbeit. das muss man mögen.
I am the Lizard King, I can do anything...
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