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Praktika und Zeitaufwand...

sybille ist offline sybille

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B. Sc. Life Science
17. Semester

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1

10.06.2009, 12:26

Praktika und Zeitaufwand...

Hallo,

ich würde gerne ab Oktober nochmal studieren und zwar Life science und habe vorweg noch ein paar Fragen, die ihr mir bestimmt beantworten könnt.

1. Wie schauts aus mit Praktikas in den Semesterferien? Müsste wg. Studienfinanzierung am besten Vollzeit arbeiten, ist das möglich? oder muss man die kompletten Semesterferien mit Praktikas verbringen?

2.Wie schaut es mit dem realen Zeitaufwand aus? Hat man, trotz Arbeit und Studium noch eine Chance auf Freizeit?

3.Habe was vom "Erwachsenen-Bafög"gehört, auf das man angeblich nach drei Jahren Arbeit einen Anspruch hat, weiss jemand da zufäälig was drüber?

Vielen herzlichen Dank schonmal,

Sybille
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Peh ist offline Peh

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2

10.06.2009, 13:14

RE: Praktika und Zeitaufwand...

 Zitat

1. Wie schauts aus mit Praktikas in den Semesterferien? Müsste wg. Studienfinanzierung am besten Vollzeit arbeiten, ist das möglich? oder muss man die kompletten Semesterferien mit Praktikas verbringen?
In fast allen Semesterferien (heißt eigentlich vorlesungsfreie Zeit) gibt es Praktika. In den ersten Semestern weniger, später mehr. Es gibt aber trotzdem in der vorlesungsfreien Zeit noch genug Freizeit um in Urlaub zu gehen oder zu Arbeiten. Meistens sind die erste(n) Woche(n) nach Vorlesungsende oder kurz vor Vorlesungsbeginn davon betroffen.

 Zitat

2.Wie schaut es mit dem realen Zeitaufwand aus? Hat man, trotz Arbeit und Studium noch eine Chance auf Freizeit?
Das hängt davon ab wieviel vorwissen du hast, und wie schnell du lernst. Ist also sehr individuell, es gibt Leute die sind nur am Lernen und es gibt Leute die haben jede Menge Freizeit. Viele haben einen HiWi-Job in einem Institut oder arbeiten woanders nebenher. Vollzeit Arbeiten neben dem Studium (während Vorlesungen bzw Prakika) halte ich persönlich für ausgeschlossen. Eine Vorlesung/Praktika muss auch mal Vor- oder Nachbereitet werden. In manchen Fächern (Bioinformatik) gibt es auch Hausaufgaben.

 Zitat

3.Habe was vom "Erwachsenen-Bafög"gehört, auf das man angeblich nach drei Jahren Arbeit einen Anspruch hat, weiss jemand da zufäälig was drüber?
Zum Erwachsenen-Bafög kann ich dir leider keine Auskunft geben, dazu wendest du dich am besten an die Bafög & Sozialberatungsstelle des AStA Hannover http://www.sozialberatung.asta-hannover.de

Gruß Peh
Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall. Albert Einstein
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Janizze ist offline Janizze

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M. Sc. Life Science
19. Semester

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3

10.06.2009, 13:30

Ich denke mal das unter "Erwachsenen-BaföG auch das Elternunabhängiges B. zu verstehen ist. Ich weiß dazu auch nur soviel, dass du mindestestens eine dreijährige Berufstätigkeit nachweisen musst und es nur bis zum 30. LJ gezahlt wird. Über Rückzahlung o.ä. kann ich leider keine Auskünfte machen. ABer vllt hat das ja auch schon geholfen zwinker
Gruß Jana
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Beiträge:

MrF33ling

unregistriert

4

17.02.2010, 14:56

Moin,
mir geht es ähnlich wie OP. Würde gerne ab kommenden WS Chemie in Hannover studieren. Derzeit arbeite ich Vollzeit. Dies würde ich dann auf Teilzeit reduzieren, was auch schon alles mit der Firma geklärt ist. Frage ist, ob das zeitlich machbar ist? Außerdem würde ich gern wissen, ob ich mir eventl Sachen aus meine Erststudium anrechenen lasse kann .. hab ein Diplom(FH) in Informatik?
Gruß A.
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MarenM ist offline MarenM

Doktorandin

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Promotion in der PC
9. Semester

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5

17.02.2010, 16:06

hmm, da gibts nicht so viel, was du dir anrechnen lassen kannst. EDV, vielleicht Mathe und Physik. Das müsstest du mit unserem Studienkoordinator Herr Schneider besprechen.
Davon, nebenbei auf Teilzeit zu arbeiten kann ich nur sehr abraten. Das Studium ist sehr zeitaufwendig und die Koordination mit einem Job nicht ganz einfach.
Wenn ich ein Zombie wär
bräucht ich keinen Kombi mehr.
Da machen wir uns mal nichts vor, wer
will schon nen Zombie als Spediteur?
(Farin Urlaub)


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Esteban ist offline Esteban

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B. Sc. Chemie
19. Semester

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6

17.02.2010, 18:06

Teilzeit zu arbeiten ist möglich. Das beste Beispiel sind unsere Solvayaner (bzw. Abbottiker??). Aber die haben eine Kooperation mit ihrem Betrieb und der Uni. Gleichzeitig machen sie auf der Arbeit ja dann auch etwas Chemisches, sodass das nicht wirklich ganz was anderes ist. Das scheint bei dir nicht der Fall zu sein. Ich persönlich freue mich über wenig Freizeit außerhalb der Praktika squint
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madcat ist offline madcat

Doktorand

Promotion in der AC
11. Semester

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7

17.02.2010, 18:45

Die Rückzahlung des elternunabhängigen Bafög ist genauso so geregelt, wie beim normalen Bafög. Das Bäfog wird nur bezahlt wenn der Studiumsbeginn vor den 30 LJ begonnen wurde, wobei egal ist ob man wären des Studium das Alter über schreitet, dann wird es trotzdem weiter gezahlt. Ausnahme von vor 30 LJ -Regel ist, wenn der Hochschulzugang über den zweite Bildungsweg erlang wurde, dann bekomme man auch Bafög, wenn man zum Studiumbeginn älter als 30 war( wenn die andere Vorraussetzung erfühlt wurde)und man muss aber innerhalb eines Jahres nach erwerbt der Hochschulzugang das Studium begonnen haben. Außerdem braucht man in sechsjährige Berufstätigkeit und einen gewissen Mindestlohn verdient haben, wären diese Zeit, wobei eine großer Teil seiner Ausbildung angerechnet werden kann auf die Berufstätige, des weiter wird andere Sachen teilweise angerechnet, wie z.B. Pflege von Angehörigen und so weit ich weis auch die Staatssklaverei (Wehrdienstoder Zivildienst) wird angerechnet.
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AnnaK ist offline AnnaK

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B. Sc. Chemie
23. Semester

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8

17.02.2010, 23:45

also ich sag mal so: ich kenne auch schon einige,die ihre Hobbies teilweise aufgeben mussten, weil das Studium nun echt kein Zuckerschlecken ist. außer man ist ein Genie..solche Kandidaten gibts ja sicherlich auch...die einfach alles unter einen Hut kriegen. Hier ist definitiv viel viel viel Zeit und Fleiß notwendig!
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H-C ist offline H-C

Doktorand

Promotion in der AC
11. Semester

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9

18.02.2010, 08:17

Von allem was ich so neben meinem Studium mitbekommen habe, ist Chemie eines der zeitintensivsten Fächer die man studieren kann - nach den Klassikern wie Medizin, Zahnmedizin, Pharmacie etc.
Mein Tipp wäre es in den ersten 2 Semestern gar nicht zu arbeiten, da man hier einfach am meisten Gas geben muss. Besonders, wenn man nach mehreren Jahren ohne aktives Lernen ins Studium einsteigt. Mir ist schon klar, dass viele den Job einfach machen müssen, weil sonst einfach keine Kohle da ist, aber die Gefahr aus Zeitmangel zu scheitern ist dann besonders hoch......
Was dann im Endeffekt mehr Geld kostet, als hätte man auf den Job verzichtet.
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Beiträge:

MrF33ling

unregistriert

10

18.02.2010, 09:22

crying Immer dasselbe zu hören ist nicht gerade motivierend! Bisher war ich immer noch der Überzeugung, dass ich es irgendwie schaffen könnte aber da ich ja jetzt min. die 10te Meinung ala "Nicht möglich" gehört hab, zweifle ich schon arg. Schade das Chemie nicht als Teilzeitstudiengang möglich ist. Dachte es lässt sich Studium/Job kombinieren aber dem ist wohl nicht so...
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McFly ist offline McFly

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M. Sc. Chemie: Analytik
9. Semester

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11

18.02.2010, 09:26

naja es gibt ja auch ein duales studium ausbildung laborant / chemiestudium. da arbeitet man auch und studiert gleichzeitig. möglich ist es also vermutlich durchaus, allerdings dann kaum in 5 jahren für bachelor & master...
Das Leben kann so schön sein, wenn man sich nicht stressen lässt.
Einfach nur zu lächeln ist ein herrlicher Protest.
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H-C ist offline H-C

Doktorand

Promotion in der AC
11. Semester

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12

18.02.2010, 10:08

Ein weiteres Problem ist, dass in diesem Studium kein konstanter Zeitaufwand besteht. Es gibt durchaus mal Phasen, da kann man 2-3 Wochen rumhängen und hat gar nichts zu tun. Andererseits gibt es gerade im Grundstudium dann Praktika (z.B. das präparative Praktikum) wo man echt auf dem Zahnfleisch geht und froh ist, wenn man noch Zeit zum schlafen hat.
Solche Schwankungen im Zeitbedarf sind halt schwer mit einem Arbeitgeber abzustimmen. Am besten sind da die HiWi Stellen hier in der Uni - da kann man etwas nebenher verdienen und sich das meistens so einteilen, dass es nicht mit dem Studium interferiert.
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Dani0406 ist offline Dani0406

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M. Sc. Chemie: Analytik
13. Semester

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13

18.02.2010, 11:29

Also ich hab bis zum 4. und auch noch im 5. immer samstags den ganzen Tag gearbeitet, das lässt sich durchaus noch machen, nur hat man dann halt noch weniger Wochenende als eh schon. Aber nen richtigen Job unter der Woche zu haben ist schon schwierig, ein HiWi-Job ist da schon eher geeigent.
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Beiträge:

MrF33ling

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14

18.02.2010, 11:45

Wie gesagt, ich hör das ja alles nicht zum ersten mal. Zeitaufwendig etc.. Kann das mal wer in Stunden formulieren? Im Mittel hat man ja um die 28SWS pro Woche. Macht, je nachdem wie die Uni diese ansetzt, 21 - 28h + 20h Arbeit die Woche + 20h Nach-\Vorbereitung des Stoffs. Wär ich bei max. 70h die Woche. Kommt das in Etwa hin? Ist natürlich ein Haufen, der erstmal bewältigt werden muss!Das mit den Arbeitszeiten wär, dank Gleitzeit u. eventl Homeoffice, flexibel gestaltbar.
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Hanna M. ist offline Hanna M.

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M. Sc. Biochemie
13. Semester

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15

18.02.2010, 12:50

Also, das mit den 70 Stunden die Woche kann hinkommen, aber immer haste die auch nicht. Wie H-C es schon sagte, hat man keinen konstanten Zeitaufwand. Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, dass ich während ner 70 Stundenwoche einfach nur fertig war. Da war ich froh, wenn ich es noch zum Sport geschafft habe, und den Rest der Zeit hab ich mit Essen und Schlafen und solchen Dingen verbracht.
Allerdings kann es sein, dass andere Leute belastbarer sind als ich...
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TheDREAD ist offline TheDREAD

Service Team

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M. Sc. Chemie: Material und Nanochemie
9. Semester

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16

18.02.2010, 17:47

Solange man mit den Klausuren im Zeitplan liegt, ist es möglich nebenbei zu arbeiten...aber eher während der vorlesungszeit als in der vorlesungsfreien zeit, da die vorlesungsfreie zeit zwischen WS und SS mit Praktika belegt sind und man zwischen den Semestern auhc viel für die Klausuren lernen muss. Allerdings geht das Arbeiten während des Semesters nur, wenn man nach 17h / vor 8h arbeiten kann, bzw am Wochenende. Gerade im 2ten Semester ist man kaum vor 17h zuhause (ging mir jedenfalls so).
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Sven ist offline Sven

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M. Sc. Biochemie
15. Semester

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17

18.02.2010, 17:56

Am besten wäre natürlich vor dem Studienbeginn noch etwas zu arebiten, dann kann man sich besser auf die klausuren vorbeireiten und spart sich so evtl noch etwas zeit dadurch dass man nicht so oft durchfällt.
Aber parallel noch außerhalb der Uni arbeiten erfordert einen sehr toleranten Arbeitgeber, der auch nicht böse ist wenn man mal 2 wochen keine zeit hat, weil man auch nochmal schlafen muss.
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Beiträge:

MrF33ling

unregistriert

18

19.02.2010, 09:43

Also mein Arbeitgeber ist schon tolerant, schließlich unterstützt er meine Wunsch indem er mir trotz berufsfremden Studium die Halbtagsstelle anbietet. Arbeiten geht von 63o - 19oo. Ob zB Homeoffice am WE auch als Arbeitszeit angerechnet wird, müsste ich erst in Erfahrung bringen. Zusätzlich kann ich, wenn ich mal mehr Zeit hab, Überstunden machen die dann halt als Arbeitszeit angerechnet werden können. Wenn ich als zB im ersten Monat massig Zeit hab u. sagen wir jede Woche 30h arbeiten kann, müsste ich in der darauf folgenden nur 10h die Woche. Also alles in allem schon sehr flexibel.
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MarenM ist offline MarenM

Doktorandin

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Promotion in der PC
9. Semester

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19

19.02.2010, 10:31

aber 10h die Woche kann oft schon fast unmöglich sein.
Wenn ich ein Zombie wär
bräucht ich keinen Kombi mehr.
Da machen wir uns mal nichts vor, wer
will schon nen Zombie als Spediteur?
(Farin Urlaub)


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AnnaK ist offline AnnaK

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B. Sc. Chemie
23. Semester

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20

19.02.2010, 11:53

ich habe einen 23 h Vertrag (im Monat) als HIWI und seit Januar war ich nicht einmal da! so viel dazu zwinker
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Dani0406 ist offline Dani0406

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M. Sc. Chemie: Analytik
13. Semester

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21

19.02.2010, 12:40

Also 10h die Woche am Wochenende geht und wenn dus dir aufstückeln kannst sicherlich auch unter der Woche. Aber 30h sind schon ne Menge.
love  
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Am 23.01.2018 im Unikino