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Life Science Life Science, was ist das überhaupt?!

As ist offline As

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25.01.2009, 11:25

Life Science, was ist das überhaupt?!

Hallo Fachschaftler,
sicher hätte ich auch mühselig alte Threads suchen und lesen können, aber da hätte ich dann sicher auch noch Fragen gehabt, und niemand mag, wenn alte Threads ausgegraben werden. Zunge

Also folgendes; ich soll mich für eine Bekannte informieren, wie Euer Studium aussieht.
Diese Seite hier ist zwar dahingehend interessant, dass man zumindest theoretisch die Inhalte und Schwerpunkte herauslesen kann. Auch diese Präsentation ist super ! Aber ich wüsste jetzt gern wie das ganze "in vivo" aussieht.
Also Alltag, schwierige Hürden, Perspektiven (mit Vorbehalt), Anspruch. Würde mich sehr freuen, wenn vll sowohl Ersis als auch höhere Semester da eine Kleinigkeit zu sagen könnten. love

MfG Jan (FR Bio) großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von As: 25.01.2009 11:31.

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gerrit ist offline gerrit

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2

25.01.2009, 11:52

Also der LSc Studiengang wie er bisher abläuft ist praktisch nicht ganz so stressig wie beispielsweise Chemie im Alltag - dies geht hauptsächlich darauf zurück dass wir keine Aussiebklausur haben (die Chemiker sieben mit ihrer Allgemeinen Chemie Klausur) und einen anderen Prüfungsmodus als die später akkreditierten Bachelorjahrgänge: alle Einzelfächer werden zunächst als Scheine, sprich Studienleistungen mit nicht-benoteter Klausur/Kolloque geprüft. Während des Studiums muss man dann benotete, mündliche Modulprüfungen über mehrere Fächer machen (Prüfer ist wählbar aus den Dozenten der Lehrveranstaltungen des Moduls - womit man meist auch den Schwerpunkt der Prüfung wählen kann).
Diese kann man frühestens nach dem 2. Semester machen - die ersten zwei Semester sind daher gefühlt entspannter weil man nicht immer nebenher irgendwelche Prüfungen vorbereitet. Der "Stresspegel" des Studiums ist schon stark semesterabhängig - gefühlt war das letzte Bachelorsemester das Stressigste da ganz am Ende noch Praktika absolviert werden mussten, Klausuren geschrieben und oft noch mehr als eine Modulprüfung anstand. Ganz subjektiv würde ich den Anspruch über dem Biologie Bachelor und unter dem Chemie Bachelor ansehen aber wie gesagt das ist ein subjektiver Eindruck zwinker . Und wie in allen naturwissenschaftlichen Fächern sind Protokolle das Nervigste am Studium zwinker .

Man hat durch den Wahlpflichtbereich mehr Freiheiten als in den meisten Studiengängen und kann sich da zusammensuchen was man machen will und so seinen persönlichen Schwerpunkt legen kann - Kehrseite der Medaille ist das einem dafür nicht immer der Stundenplan freigeräumt wird und sich daher dann und wann mal Überschneidungen mit dem Pflichtplan ergeben. Ausserdem muss man immer hinterher sein wann welche Wahlpflichtveranstaltung wo stattfindet.
Was man ansonsten noch über das Studium so sagen kann, ist, dass wir zwar schon praxisorientiert sind, man das aber nicht in jedem Semester deutlich spürt. Es gibt Semester da hat man quasi keine Laborpraktika (z.B. das 2.), und welche da besteht das Semester quasi nur aus Labor (früher das 5.). Man hat durch die Gruppenseminare auch ganz guten Einblick in die Arbeit der verschiedenen Arbeitskreise und lernt auch ganz gut Vorträge zu halten.
Es gibt so ein paar Sachen die dann nicht so prickelnd sind (sprich langweilig), was aber an den Instituten liegt von denen die Veranstaltungen organisiert sind und was sich hoffentlich noch bessert.
Durch die vier Schwerpunkte im Studium hat man eine recht gute Übersicht über die Biotechnologie im Allgemeinen (wobei eher weniger um den Ingineurteil) und kann wenn man will stärker in Teile der Biologie oder Chemie hineinschnuppern. Vor allem im Bereich der biotechnologischen Labors ist man am Ende auch praktisch ganz gut ausgebildet.

So, das war meine bescheidene Meinung dazu - ist etwas länger geraten aber du wolltest ja Detailwissen zwinker
Nektar statt Einheitsbrei.
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As ist offline As

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25.01.2009, 12:04

Ja danke, das war super! Genau so meinte ich das! Einen Beitrag ala "Life Science rules, wir brauchen keine Noten, rofl" hätte mir auch gar nichts genutzt.

Nur einen Kommentar kann ich mir da nicht ganz verkneifen, was die Einordnung des Anspruchs anbelangt; so haben wir Biologen von Anfang an benotete Klausuren und neben den siebenden Fächern Chemie und Physik auch immer langweilige Fächer die einfach den übergroßen "Auswendiglern-Workload", der theoretisch keinen großen Anspruch hat, aber eine Menge Aufwand und Motivation benötigt, da, wie eingangs erwähnt, alles benotet wird. An einem Herbarium arbeitet man nämlich in etwa 500 Stunden und das zählt dann 20% EINER Botaniknote.
Das musste sein, Ihr wisst bescheid squint

MfG Jan
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Maikel ist offline Maikel

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25.01.2009, 21:40

Ich hab alle Prüfungen, die zusammen mit den Biologen gemacht wurden, als nicht so schwer wahrgenommen. Auch die absolut gehypte Prüfung bei Hüppe war doch ne Farce, wo dus grade ansprichst.
Nerds 2² ever!
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As ist offline As

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26.01.2009, 08:37

Das stimmt die Prüfung war nicht schwer; ich will das auch gar nicht diskutiere, ich sage nur, dass Quantität auch Anspruch sein kann.

Jan
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Maikel ist offline Maikel

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26.01.2009, 12:29

stimmt
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Am 29.05.2018 im Unikino