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Chemie

Der Bachelor Chemie Studiengang in Hannover stützt sich auf die vier Hauptsäulen der Anorganischen, Physikalischen, Organischen und Technischen Chemie. Eine Spezialisierung ist im grundständigen Bachelor nicht möglich - so soll dieser ein allgemeines und breites Verständnis für chemische Sachverhalte vermitteln. Im Gegensatz zu einigen anderen Universitäten ist die Makromolekulare Chemie dabei kein Kernfach im Chemiestudiengang.

Um die Studierenden an die Hauptfächer heranzuführen werden zunächst die Grundlagen in  Allgemeiner Chemie und Analytischer Chemie vermittelt. Die Theorie der allgemeinen Chemie und die Laborpraxis der analytischen Chemie gilt dabei als eine Art "Härtetest" der Studenten. Daneben werden in den ersten beiden Semestern noch die für das Studium benötigten Nebenfächer Mathe und Physik vermittelt. Die Nebenfächer und die Klausur der Allgemeinen Chemie müssen dabei ausschließlich bestanden werden und gehen nicht in die Bachelornote ein, sie sind also Studienleistungen.

Allen vier Hauptfächern sind im Studium zwei eigene Hauptpraktika und drei Hauptvorlesungen zugeordnet die aufeinander aufbauen. Hier müssen Prüfungsleistungen abgelegt werden, also mündliche oder schriftliche Prüfungen, für die ihr eine Note erhaltet, welche in eure endgültige Bachelornote eingeht.

Im Laufe des Studiums werden daneben noch fächerübergreifende wichtige instrumentelle Methoden in der Chemie vermittelt, sowie Toxikologie und eine spezielle Chemikalienrechtskunde. Ein Wahlpflichbereich ermöglicht es den Studenten aus dem Angebot der Theoretischen Chemie, Lebensmittelchemie, Proteinchemie, Biochemie, Industriellen Chemie, EDV und einer Fremdsprache zu wählen. Dabei müssen je nach Kombination mindestens 2 oder 3 (Fremdsprache, Industrielle Chemie und ein 3. Fach) der Fächer absolviert werden.

Entsprechend den Forschungsschwerpunkten in Hannover werden für den grundständigen Bachelorstudiengang die Master Studiengänge Analytik (getragen von der Analytik der Anorganischen Chemie), Material- und Nanochemie (getragen von der Anorganischen und Physikalischen Chemie) und Wirk- und Naturstoffchemie (getragen von der Organischen Chemie) angeboten.

Eine Entscheidungshilfe für oder gegen das Chemiestudium bietet der Self-Assesment-Test der Universität Hannover. Neben einer Selbsteinschätzung erhält man dort weitere Eindrücke und nützliche Informationen über das Studium in Hannover. (Derzeit noch als Testversion)

pdf Präsentation Studiengang Chemie

Häufig gestellte Fragen

Wie wichtig ist eine chemische Vorbildung?

Streng genommen völlig unwichtig. Sie hilft vielleicht ein wenig in den ersten paar Vorlesungen, grundsätzlich werden hier aber alle nötigen Sachen von Grund auf beigebracht (aber mit weitaus höherem Tempo als in der Schule). Es empfiehlt sich jedoch für das Studium ein gewisses Grundverständnis in den Hilfswissenschaften Physik und Mathematik mitzubringen.

Was ist eigentlich Technische Chemie?

Die Technische Chemie befasst sich mit der großtechnischen Produktion von Chemikalien. Sie umfasst dabei das up-scaling, also das vergrößern kleinerer Experimente in den industriellen Maßstab, sowie den eigentlichen Hauptprozess in einem Reaktor, als auch das down-streaming, also dem Aufarbeiten und der Gewinnung der Produkte.

Die Technische Chemie in Hannover befasst sich neben der Photokatalyse schwerpunktmäßig mit der Biotechnologie, speziell der Biotransformation, Zellkultivierung und Proteinaufreinigung sowie der Modellierung von Bioprozessen.

Letzte Änderung: 28.07.2014 17:12 von jeane-beam
Am 26.11.2017 im Unikino