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von: eisblume

Zum Englisch hat Janine schon alles gesagt. smile

Die Vertrauensdozenten sind glaube ich eine Eigenheit des Life-Science-Studiengans. Allerdings hat jeder Studiengang einen Studiengangskoordinator, der für alles dein Ansprechpartner ist, was dein Studium betrifft. Ansonsten kannst du dich natürlich auch immer im Fachrat beraten lassen, wenn du irgendwelche Probleme hast, da die Studierenden dort deine Situation kennen und vielleicht selber schon einmal das gleiche Problem hatten.
Als Vertrauensdozent werden alle Professoren eingesetzt, die mit dem Life-Science-Studiengang zu tun haben. Das kann aber auch bedeuten, dass du einen Vertrauensdozent hast, den du in den ersten 4 Semestern gar nicht persönlich kennst, von daher würdest du in einem solchen Fall vielleicht sowieso einen anderen Ansprechpartner suchen. Und davon gibt es an der Universität genügend, zusätzlich zu den oben genannten z.B. auch eine Ombudsperson, die Ansprechpartner für alle Studierenden ist. Wenn du dir nicht sicher bist, welche der Anlaufstellen die richtige ist, kannst du auch immer im Fachrat fragen, dann wird dir entweder direkt geholfen oder du wirst an die entsprechende Person weitergeleitet.

"Direkt" - sprich in der Vorlesung wird man eigentlich gar nicht mit Englisch bei Life Science konfrontiert (Außer der ein oder andere Professor, dessen PPT Folien auf Englisch sind).

Abgesehen davon gibt es noch das Wahlpflichtfach Englisch für Life Science.

Richtig gutes Englisch ist keine Vorraussetzung, aber es ist definitiv ein Vorteil, wenn man sich mit englischen Texten auseinandersetzen kann.

Vor allem später, wenn man Literaturrecherschen betreibt ist eigentlich alles nur noch auf Englisch. Das wird dir aber in Biochemie genauso passieren, da die Fachliteratur eben zu 95% englischsprachig ist.

von: Binz

Englisch in Biochemie und Life Science

Das ist gut zu wissen smile .

Und wie sieht es mit Englisch aus? Es klingt so, als benötige man in Life Science vielleicht etwas mehr Englischkenntnisse, als in Biochemie. Oder reicht in beiden Fällen das durchschnittliche Schulenglisch? verwirrt

Außerdem habe ich gelesen, dass es in Life Science "Vertrauensdozenten" gibt. Gibt´s etwas entsprechendes in Biochemie?

von: eisblume

In der Bioinformatik kommst du um Computer und Anwendungen nicht herum. Es gibt dabei allerdings noch etwas verschiedene Ausrichtungen, so kann es sein, dass du z.B. ein Modell für einen Bioprozess berechnen sollst (wie ist das Wachstum, wie ist der Substratverbrauch, etc.) indem du Excel und die Excel-basierte Programmiersprache VBA anwendest. Eine andere Variante der Bioinformatik sind Untersuchungen an Proteinen oder DNA. Dabei nimmst du schon vorhandene Software und vergleichst z.B. die Ähnlichkeit von verschiedenen DNA-Strängen oder lässt dir Strukturvorschläge von Proteinen anzeigen. Du wirst in der Bioinformatik im Life-Science-Studiengang auf beide genannten Arten der Bioinformatik treffen.

Natürlich wirst du an beides herangeführt und es gibt zu den Vorlesungen auch Übungen, in denen du das Gelernte anwenden und verstehen kannst. Und auch wenn es immer wieder genug Studierende versuchen, ist es nicht zu empfehlen, die Bioinformatik-Vorlesungen und Übungen einfach auszusitzen ohne sich damit zu beschäftigen, da es später immer schwieriger wird, sich wieder hineinzufinden, wenn man die Grundlagen nicht beherrscht. Aber wenn man mitarbeitet, ist es auch gut schaffbar und man muss kein Informatik-Freak sein und schon mehrere Programmiersprachen können.

Bioinformatik wird in zwei Teile geteilt:

1.
Mehr mathematisch und logisch: Programmieren (Visual Basic) und die Verwendung mathematischer Verfahren zum lösen von Problemstellungen (Anwendung von Excel - auch im Hinblick auf: Wieivel Substrat man z.B. einsetzten muss und im Bezug auf Reaktorsysteme)

2. Mit hauptsichltich biologischem Hintergrund: Gen- und Proteindatenbanken kennenlernen; Anwendungen mit Programmen, wie man mit den Sequenzen arbeitet (einfach nur Anwenden - kein Programmieren)

Generell würde ich sagen: der Informatik-Teil hält sich hierbei stark in Grenzen.

Mathematik brauchst du immer wieder: Mathe I und II, Bioninformatik und TC I und TCII
Wobei du mit Integralrechnung, Dreisatz, Formeln umstellen und ein bisschen Verständnis für Graphen eigentlich so gut wie alles an Mathe bei uns abdecken kannst.

Bioprozesstechnik hat auch mehrere Aspekte:

Technisch: Reaktorsysteme, was man z.B. beachten muss, wenn man von dem Volumen eines Reagenzglases den gleichen Prozess in einem 10 L Reaktor durchführen will....

Biologisch: Enzymkinetiken; welche Mikroorganismen am besten verwendet und unter welchen Bedingungen, wie man diese am besten so manipuliert, dass sie nur das machen, was man möchte etc.
Generell bezieht es sich also darauf, wie man biologische Systeme industriell verwenden und verwirklichen kann.

Ist jetzt sehr vereinfacht dargestelltsquint

von: Binz

Okay, danke

Soweit habe ich das verstanden, bloß ist mir noch nicht ganz klar, was unter Bioinformatik und Bioprozesstechnik zu verstehen ist.

Informatik klingt immer so nach Computerprogrammierung oder ähnlichem, was dann ja sehr stark in die Mathematik gehen kann. Aber Bioinformatik kann das doch nicht sein, oder?

von: eisblume

Die Semestergrößen in den Studiengängen sind in den letzten Jahren ungefähr so aufgestellt gewesen:
Life Science ca. 45
Biochemie ca. 40
Chemie 120-150 (ist ein zulassungsfreier Studiengang, d.h. es wird jeder genommen)

Dass in den Modulbeschreibungen von Life Science noch 25 Teilnehmer steht, ist vermutlich noch ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten, als der Studiengang noch kleiner war (damals 20-25 Studierende). Alle Life-Science-Studierenden, die angenommen wurden, müssen natürlich auch in der Lage sein, alle Pflichtpraktika zu absolvieren, also keine Sorge ;-)

Der Studiengang Life Science ist, wie im anderen Thema schon angedeutet, nicht mit einem medizinischen Studiengang zu verwechseln. Bei Life Science geht lernst du Chemie, Molekularbiologie und technische Anwendung sowie Verständnis von biologischen Prozessen. Weder mit Tieren noch mit Medizin wirst du hier zu tun haben. Die Organismen, denen du während des Life Science Studiums hauptsächlich begegnen wirst, sind Hefen, Algen und Bakterien.
Biologie ist zwar ein wichtiger Bestandteil von Life Science, allerdings lässt sich der Studiengang keinesfalls darauf reduzieren. Du solltest ein gewisses Interesse an biologischen Vorgängen haben, aber dich auch nicht scheuen, deine Biologiekenntnise in technischen oder chemischen Zusammenhängen anzuwenden.

von: Binz

Super, danke für die ausfühlichen Antworten Daumen hoch .

Wie biologisch ist Life Science denn? Geht das eher in Richtung höhere Organismen /Gewebe oder gar Tiere oder eher in die Richtung Mikroorganismen usw.? verwirrt

Hi,

ehrlich gesagt, bin ich mir nicht sicher wie genau die das machen bei Life Science.

Als ich mich 2010 beworben habe, bin ich davon ausgegangen eine der 25 zu sein. Im 1. Semester waren wir aber 46 Leute squint . Oft sind einige der Gesamtplätze reserviert für Leute aus dem Ausland, oder Spezialfälle. Wir hatten aber nur 3(?) aus dem Ausland letztendlich dabei und 2 Studienfachwechsler und etwa 5(?) die vorher eine Ausbildung (BTA oder TCA) gemacht hatten.

Die Verfahrensnote von damals lag bei 1,78 oder 1,87 meine ich mich zu erinnern.

Genauere weiß ich das leider auch nicht mehr. Hoffe das hilft dir etwas weitersquint

von: Saxaddict

Die Biochemiker, die 2011 gestartet sind waren zunächst 42 (es wurden auf Grund des Doppel-Abiturs in NDS mehr zugelassen). Jetzt sind wir noch so 30, glaube ich Zunge
Ganz genau kann man es auch nicht mehr sagen, weil höhere Semester, bei uns Klausuren/Praktika wiederholt haben und von uns auch ein paar manche Veranstaltungen wiederholen werden.
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